Medienmitteilung vom 06. Mai 2026
Neue Geschäftsführerin an der Spitze von Alzheimer Schweiz
Dr. sc. nat. Martine Bourqui-Pittet ist neue Geschäftsführerin bei Alzheimer Schweiz
Alzheimer Schweiz erhält eine neue Leitung: Mit Martine Bourqui-Pittet übernimmt eine erfahrene Fachperson mit Hintergrund in Biochemie und im Gesundheitssystem die Geschäftsführung der Patienten- und Angehörigenorganisation ab Mai 2026.
Alzheimer Schweiz hat eine neue Geschäftsführerin: Dr. sc. nat. Martine Bourqui-Pittet hat ihre Funktion am 4. Mai 2026 übernommen. Sie folgt auf Dr. Stefanie Becker, die die Organisation Ende 2025 nach rund zehn Jahren verlassen hat.
Der Zentralvorstand von Alzheimer Schweiz hat mit Martine Bourqui-Pittet eine ausgewiesene Fachperson mit naturwissenschaftlichem und gesundheitspolitischem Hintergrund gewählt. Alzheimer Schweiz setzt mit dieser Wahl auf Erfahrung in Wissenschaft und im Gesundheitswesen. Bis zu ihrem Amtsantritt wurde die Organisation interimistisch durch den stellvertretenden Direktor Daniel Janett geführt.
Martine Bourqui-Pittet promovierte in Biochemie an der Universität Fribourg und war unter anderem als Abteilungsleiterin im Bereich Process Development beim Biotech-Unternehmen Crucell tätig. Anschliessend wechselte sie zum Bundesamt für Gesundheit (BAG) und leitete zuletzt die Kompetenz- und Koordinationsstelle von Bund und Kantonen, eHealth Suisse.
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Dr. sc. nat. Martine Bourqui-Pittet
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ist ein gemeinnütziger Verein mit rund 10 000 Mitgliedern und über 130 000 Gönnerinnen und Gönnern. Die Organisation ist in jedem Kanton mit einer Sektion vertreten. Seit mehr als 35 Jahren informiert, berät und unterstützt Alzheimer Schweiz kompetent Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Fachpersonen als nationales Kompetenzzentrum rund um Fragen zu Demenz und mit klarem politischen Engagement.
Demenz
Gesellschaftliche Aufgabe mit steigender Dringlichkeit
In der Schweiz leben Stand September 2025 161’100 Menschen mit Demenz, jährlich kommen mehr als 34’800 Neuerkrankungen hinzu, die im Schnitt ein bis drei Angehörige mitbetreffen. Dabei ist Demenz eine der teuersten Krankheiten der Schweiz mit geschätzten 11,8 Milliarden Franken jährlich. Die darin versteckten Kosten tragen mit rund 5,5 Milliarden Franken die pflegenden Angehörigen. Bis 2050 wird sich die Zahl der Erkrankungen voraussichtlich verdoppeln, was zeigt: Demenz betrifft uns alle.